Identität
Drei Minuten Ruhm: Karaoke
Das in den Siebzigerjahren in Japan entstandene Karaoke ist als Folge einer kulturellen Globalisierung längst zum festen Teil des Nachtlebens in westlichen Städten geworden – auch in Zürich, wo das Phänomen durch Inkulturation eine beträchtliche Vielfalt aufweist.
NZZ | 14. Februar 2012
Protestantischer Fundamentalismus in den USA
Seit dem frühen 20. Jahrhundert sind religiös-fundamentalistische Denkströmungen in den USA präsent. Schon ihr Ursprung in den urbanen Zentren weist auf die Tatsache hin, dass sie sich nicht einfach gegen die Moderne, sondern eher auf einer Art parallelem Sonderweg entwickelten.
NZZ | 29. September 2011
"Wer hat heute nicht gesündigt?"
Während die Landeskirchen immer mehr Austritte verzeichnen, ist bei afrikanischen Kirchen oftmals ein enthusiastisches Christentum anzutreffen. Erweckung, Zungenreden, Gospel, Tanz und Dämonenvertreibung gehören zu den Praktiken.
NZZ | 18. Oktober 2010
Jenseits von Preisen
Im Übergang zur Moderne kommt es zur Ausdifferenzierung von Funktionssystemen, die sich als Umwelten gegenüber stehen und die folglich zunehmender Fremdbeschreibung ausgesetzt sind. Die Religion, die im Zuge dieser Entwicklung ihr Welterklärungsmonopol an andere Systeme abdelegieren muss, verlagert sich ins Irrationale. Indem das ökonomische Paradigma universalisiert wird, entsteht Bedarf für Unbezahlbares.
Erschienen in: Pahl, Hanno/Meyer, Lars (2010): Gesellschaftstheorie des Geldes. Soziologische Beiträge. Marburg: Metropolis.
Yes, Sir!
Der Butler ist eine Profession, die übergeht in Fleisch und Blut, die körperlich objektiviert wird. Und doch sind Butler heute mehr als nur Diener – nämlich Organisatoren und Manager. Trotz Krise.
BILANZ | 15/09
Täuschung und Wahrheit
Reporter dürfen nur in Ausnahmefällen verdeckt arbeiten. So lautet die hiesige Berufsregel. Im Journalismus gibt es jedoch eine lange Tradition des maskierten Arbeitens. Entstanden ist sie im anonymen Milieu der amerikanischen Grossstädte im 19. Jahrhundert.
NZZ | 7. August 2009
Leben im Vielvölker-Viertel
Genf, die internationale Stadt: Ein jeder denkt dabei zuerst an die bedeutenden Organisationen und globale Diplomatie. Doch multikulturelle Dynamik entfaltet sich dort auch auf ganz andere Art – in einem kleinen Quartier im Schatten der Paläste. Ein Streifzug durch "Les Pâquis".
GEO | 04/2009
Die Uhrmacherstadt
Die geographischen Voraussetzungen für die Industrialisierung hätten in La-Chaux-de-Fonds kaum ungünstiger sein können. Dass es trotzdem soweit kam, das ist alleine der Uhrenherstellung zu verdanken.
BILANZ | 06/2009
Das Glück im Jura
In einer Zeit, in der Motorradfahrer durch die algerische Wüste fahren und Kleiderverkäuferinnen zur weissen Massai mutieren, kann das Exotische nur noch in der Nähe gesucht werden. Was läge näher, als hierzu in den Jura zu fahren?
Z (NZZ und NZZ AM SONNTAG) | 21. Oktober 2007
Ein Islam ohne Repression
Nicht die USA, sondern Europa hat ein Problem mit dem Islam, sagt Ingrid Mattson. Die Präsidentin der grössten islamischen Vereinigung Nordamerikas über religiös legitimierte Gewalt, Frauenrechte und Parallelgesellschaften.
FACTS | 19. April 2007