Gesellschaft
Drei Minuten Ruhm: Karaoke
Das in den Siebzigerjahren in Japan entstandene Karaoke ist als Folge einer kulturellen Globalisierung längst zum festen Teil des Nachtlebens in westlichen Städten geworden – auch in Zürich, wo das Phänomen durch Inkulturation eine beträchtliche Vielfalt aufweist.
NZZ | 14. Februar 2012
Ethnografie und Design
Designer beschäftigen sich mit dem, was die Phänomenologie als "Alltagswelt" bezeichnet. Die Ethnografie ist eine geeignete Methode, um die verschiedenen Alltagswelten in modernen Gesellschaften zu untersuchen.
IO Management | November/Dezember 2011
Medien und Religion nach 09/11
Seit 09/11 ist von einer "Rückkehr der Religion" die Rede, was auf der eurozentrischen Annahme aufbaut, dass diese erst einmal verschwunden ist (was global nicht zutrifft). Die Religion kommt in Europa primär in die Massenmedien (und in politische Diskurse) "zurück", was diese kleine, exemplarische quantitative Medienuntersuchung nachweist.
PRÄSENTATION IM SALON ULRIKE UND ANDREAS WALKER IN BASEL | 26. JUNI 2009
Protestantischer Fundamentalismus in den USA
Seit dem frühen 20. Jahrhundert sind religiös-fundamentalistische Denkströmungen in den USA präsent. Schon ihr Ursprung in den urbanen Zentren weist auf die Tatsache hin, dass sie sich nicht einfach gegen die Moderne, sondern eher auf einer Art parallelem Sonderweg entwickelten.
NZZ | 29. September 2011
Wertewandel in der Schweiz 2030
Heutige gesellschaftliche Werte sind anders als vor 20 Jahren? Wie werden sie in 20 Jahren sein? Weil jede Beschreibung einer Zukunft kontingent ist, hat ein Forschungsteam von swissfuture vier Zukunftsszenarien entworfen, die idealtypisch mögliche Gesellschaften und ihre Werte darstellen: Ego, Balance, Clash und Bio Control. Mehr Infos und Bestellung der Studie auf: http://www.swissfuture.ch/
Wertewandel in der Schweiz – vier Szenarien
Die heutigen Werte sind nicht mehr identisch mit jenen vor 100 oder 20 Jahren. Welches sind die Werte der Zukunft? Weil jede Beschreibung der Zukunft kontingent ist, also auch anders sein könnte, hat ein Forschungsteam von swissfuture vier verschiedene Werteszenarien entwickelt, die mögliche Tendenzen idealtypisch abbilden: Ego, Clash, Balance und Bio Control. In Vertiefungsstudien ist untersucht worden, was die für Human Resources, Sicherheit, Raum/Siedlung und für Literatur/Kultur bedeuten könnte. Mehr Infos und Bestellungen der Studie:
"Wer hat heute nicht gesündigt?"
Während die Landeskirchen immer mehr Austritte verzeichnen, ist bei afrikanischen Kirchen oftmals ein enthusiastisches Christentum anzutreffen. Erweckung, Zungenreden, Gospel, Tanz und Dämonenvertreibung gehören zu den Praktiken.
NZZ | 18. Oktober 2010
Jenseits von Preisen
Im Übergang zur Moderne kommt es zur Ausdifferenzierung von Funktionssystemen, die sich als Umwelten gegenüber stehen und die folglich zunehmender Fremdbeschreibung ausgesetzt sind. Die Religion, die im Zuge dieser Entwicklung ihr Welterklärungsmonopol an andere Systeme abdelegieren muss, verlagert sich ins Irrationale. Indem das ökonomische Paradigma universalisiert wird, entsteht Bedarf für Unbezahlbares.
Erschienen in: Pahl, Hanno/Meyer, Lars (2010): Gesellschaftstheorie des Geldes. Soziologische Beiträge. Marburg: Metropolis.
Aufstand der Asketen
Die Forderungen der Gesundheitseiferer werden laufend grotesker. Wer eine Zigarette geraucht hat, gilt bereits als ähnlich verseucht wie einer, der seinen Sabbatical in der Kernzone von Tschernobyl verbracht hat. Die Verbote gegen Genussprodukte sind Ausdruck eines säkularisierten Calvinismus, der Normierungsutopien verwirklichen und der Askese und Selbstkontrolle demokratisieren möchte.
GILDE JOURNAL | Mai/2010
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Hoffnung und Massenmedien
Hoffnungen sind immer intentional. Sie beziehen sich auf ein bereits vorhandenes Wissen und richten sich in eine ungewisse Zukunft. Dieses Wissen stammt zu einem wesentlichen Teil aus den Massenmedien. Im folgenden Artikel werden Häufigkeit und kontexutelles Umfeld des Begriffes "Hoffnung" in zehn ausgewählten Printmedien zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2009 untersucht.
SWISSFUTURE | 01/2010