Ethnografie und Design

Designer beschäftigen sich mit dem, was die Phänomenologie als "Alltagswelt" bezeichnet. Die Ethnografie ist eine geeignete Methode, um die verschiedenen Alltagswelten in modernen Gesellschaften zu untersuchen.

IO Management | November/Dezember 2011

Protestantischer Fundamentalismus in den USA

Seit dem frühen 20. Jahrhundert sind religiös-fundamentalistische Denkströmungen in den USA präsent. Schon ihr Ursprung in den urbanen Zentren weist auf die Tatsache hin, dass sie sich nicht einfach gegen die Moderne, sondern eher auf einer Art parallelem Sonderweg entwickelten.

NZZ | 29. September 2011

Wertewandel in der Schweiz 2030

Heutige gesellschaftliche Werte sind anders als vor 20 Jahren? Wie werden sie in 20 Jahren sein? Weil jede Beschreibung einer Zukunft kontingent ist, hat ein Forschungsteam von swissfuture vier Zukunftsszenarien entworfen, die idealtypisch mögliche Gesellschaften und ihre Werte darstellen: Ego, Balance, Clash und Bio Control. Mehr Infos und Bestellung der Studie auf: http://www.swissfuture.ch/

"Wer hat heute nicht gesündigt?"

Während die Landeskirchen immer mehr Austritte verzeichnen, ist bei afrikanischen Kirchen oftmals ein enthusiastisches Christentum anzutreffen. Erweckung, Zungenreden, Gospel, Tanz und Dämonenvertreibung gehören zu den Praktiken.

NZZ | 18. Oktober 2010

Die digitialen Formen des religiösen Lebens

Einerseits nutzen bestehende institutionalisierte Religionen das Internet als Selbstdarstellungs- und Kommunkationsmedium (Religion-Online), andererseits aber entstehen im Internet neue Formen des religiösen Lebens (Online-Religion).

SWISSFUTURE | 02/2010

Schweizer Brand

Whisky hat eine geradezu anthropologische Bedeutung. Das ist nicht erstaunlich, zumal das Wort auf den gälischen Begriff «uisge beatha» zurückgeht, was so viel wie Lebenswasser bedeutet. Seit 1999 wird auch in der Schweiz Whisky gebrannt – elf davon sind bereits in der Whiskybibel des Briten Jim Morray aufgeführt.

BILANZ 12|2010

Täuschung und Wahrheit

Reporter dürfen nur in Ausnahmefällen verdeckt arbeiten. So lautet die hiesige Berufsregel. Im Journalismus gibt es jedoch eine lange Tradition des maskierten Arbeitens. Entstanden ist sie im anonymen Milieu der amerikanischen Grossstädte im 19. Jahrhundert.

NZZ | 7. August 2009

Leben im Vielvölker-Viertel

Genf, die internationale Stadt: Ein jeder denkt dabei zuerst an die bedeutenden Organisationen und globale Diplomatie. Doch multikulturelle Dynamik entfaltet sich dort auch auf ganz andere Art – in einem kleinen Quartier im Schatten der Paläste. Ein Streifzug durch "Les Pâquis".

GEO | 04/2009

Die Uhrmacherstadt

Die geographischen Voraussetzungen für die Industrialisierung hätten in La-Chaux-de-Fonds kaum ungünstiger sein können. Dass es trotzdem soweit kam, das ist alleine der Uhrenherstellung zu verdanken.

BILANZ | 06/2009

Ex oder plopp

Alte Weine brauchen neue Korken. Deshalb werden gute Jahrgänge auf Weingütern umgekorkt. Ein australischer Hersteller reist sogar mit einer mobilen Weinklinik um die Welt.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND | 17. Oktober 2008